Windrose: Piraten-Survival-Spiel belastete offenbar SSDs stark
Das Early-Access-Spiel Windrose sorgte kurz nach dem Start für Hardware-Sorgen. Berichten zufolge erzeugte der Piraten-Titel ungewöhnlich hohe Schreiblasten auf SSDs.
Das Piraten-Survival-Spiel "Windrose" ist seit April im Early Access auf Steam verfügbar. Dass in einem solchen Status Bugs und Probleme auftreten, ist da nicht weiter überraschend, aber der konkrete Fall fällt dennoch aus dem üblichen Rahmen. Denn statt nur mit Abstürzen, Balancing-Fragen oder fehlenden Inhalten aufzufallen, soll Windrose in bestimmten Spielsituationen ungewöhnlich hohe Schreiblasten auf SSDs verursacht haben.
In einem Video zeigt der Youtuber Pixel Operative Windrose mit geöffnetem Windows-Task-Manager und beobachtet die Datenträgeraktivität während verschiedener Spielsituationen. Auffällig ist dabei zunächst, was nicht passiert: Beim Laden eines Spielstands mit rund 10 MB Größe zeigt sich laut Video kaum relevante Aktivität auf dem Laufwerk. Auch wenn die Spielfigur auf einem Steg steht und weder Maus noch Tastatur bewegt werden, bleibt die Last niedrig.
Sobald sich die Figur durch die eigene Basis bewegt, steigt die Datenträgeraktivität jedoch deutlich an. Pixel Operative beschreibt im Task-Manager ein sägezahnartiges Muster, bei dem die Werte wiederholt zwischen etwa 15 und mehr als 30 MByte/s liegen. Beim langsamen Gehen sollen die Ausschläge geringer ausfallen, beim Sprinten bleibt die Last demnach länger in diesem Bereich. Auf einer erhöhten Plattform, also abseits der unmittelbaren Basisaktivität, sinkt die Aktivität dagegen wieder sichtbar.
Auch kleinere Aktionen im Inventar erzeugen laut Video messbare Ausschläge. Beim bloßen Öffnen des Inventars passiert zunächst kaum etwas. Sobald Gegenstände verschoben werden, steigt die Datenträgeraktivität jedoch kurzzeitig an, teils auf 5, 1 oder 10 MB/s. Pixel Operative vermutet, dass Windrose dabei Positionsänderungen im Inventar unmittelbar im Spielerprofil speichert. Besonders auffällig fällt das Verhalten auf See aus. Beim Segeln mit einem Schiff beobachtet Pixel Operative eine nahezu konstante Read-Write-Aktivität von rund 30 MB/s oder mehr, obwohl Kamera und Fahrtrichtung weitgehend unverändert bleiben. Der Youtuber verweist außerdem auf Berichte anderer Spieler, die beim Fahren auf dem Wasser sogar Werte bis 100 MByte/s gesehen haben wollen.
Ob das Problem mittlerweile vollständig behoben ist, ist derzeit noch unklar. Allerdings berichten Spieler auf Steam nach dem Update vom 30. April von deutlich geringeren Schreibzugriffen. In einem Beitrag mit dem Titel "Post Patch SSD usage vastly improved" heißt es, die Messung umfasse rund 17 Minuten und sei daher als frühe Momentaufnahme zu verstehen, aber vor dem Patch soll das Programm RocksDB je nach Aktivität typischerweise 90.000 bis 130.000 Schreibvorgänge pro Sekunde erzeugt haben. Nach dem Update habe ein Test beim Segeln, also in einem zuvor besonders auffälligen Szenario, nur noch durchschnittlich 20 bis 30 Schreibvorgänge pro Sekunde gezeigt. Kurze Spitzen hätten bei etwa 60 Schreibvorgängen pro Sekunde gelegen, 100 Schreibvorgänge pro Sekunde seien während der gesamten Aufnahme nicht überschritten worden.
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Quelle: Pixel Operative via Youtube, Hellfiremaaan via Steam

Plus Downsampling funktioniert nicht mit Randlos.
deshalb habe ich mir zum spielen einen Server gemietet. Da habe ich das Problem nicht mehr, da ja der Server alles macht.