Das erste Windows-11-Update 2026 benötigt direkt mehrere Notfall-Patches
Das erste Update 2026 für Windows 11 hat mehrere schwerwiegende Fehler produziert. Microsoft sah sich gezwungen, wenige Tage später bereits zwei außerplanmäßige Patches zu veröffentlichen. Damit werden jedoch nicht alle Probleme gelöst.
Der erste Microsoft-Patchtag des Jahres 2026 hat bei einigen Windows-Nutzern für Probleme gesorgt. Während das kumulative Update KB5074109 vom 13. Januar 2026 eigentlich mehr als 100 Sicherheitslücken schließen sollte, führten neue, schwerwiegende Fehler auf vielen PCs zu neuen Problemen. In der Folge musste Microsoft am 17. Januar außerplanmäßige "Out-of-Band"-Notfall-Patches (KB5077744 und KB5077797) veröffentlichen.
Welche Fehler wurden mit den Notfall-Patches vom 17. Januar 2026 behoben?
Ein zentrales Problem des Windows-11-Updates 2026 betraf Kernfunktionen des Betriebssystems: Insbesondere unter der Version 23H2 der Enterprise- und IoT-Editionen von Windows 11 berichteten Nutzer von Fehlern beim Herunterfahren des PCs. Bei Geräten mit aktiviertem Secure Launch verweigerten die Systeme das ordnungsgemäße Herunterfahren oder den Wechsel in den Ruhezustand. Stattdessen kam es in mehreren Fällen zu nicht erwünschten Neustarts.
Gleichzeitig traten bei den Versionen Windows 11 25H2, Windows 10 22H2 ESU und Windows Server 2025 Störungen bei Remote-Desktop-Verbindungen auf. Nutzer von Microsoft 365 und Azure Virtual Desktop sahen sich mit Authentifizierungsfehlern konfrontiert, die einen Zugriff verhinderten. Beide Fehler sollen laut Microsoft mit dem veröffentlichten Notfall-Patch behoben werden. Einige Nutzer berichten laut Borns IT- und Windows-Blog jedoch, dass ihr PC trotz installiertem Notfall-Patch weiterhin nicht korrekt herunterfährt oder in den Ruhemodus wechselt.
Dazu kommen weitere Probleme, die noch ungepatcht sind: Outlook Classic stürzt bei einigen Nutzern von Windows 11 24H2 und 25H2 ab, wenn diese POP3-Konten verwenden. In diesen Fällen bleibt der Prozess outlook.exe im Hintergrund aktiv, ohne dass das Programmfenster erscheint, was eine manuelle Beendigung über den Task-Manager erfordert. Dieses Problem hat Microsoft bereits bestätigt und arbeitet an einem Patch.
Weiterhin gibt es laut Berichten Probleme bei den Nutzern von Citrix-Virtual-Desktop-Umgebungen (Anbieter Citrix hat dies bereits bestätigt und eine Übergangslösung bereitgestellt), dem Passwort-Manager Keepass und dem Windows-Telefonie-Server. Diese drei Probleme wurden von Microsoft bisher nicht identifiziert oder für einen Patch vorgesehen.
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Quelle: Microsoft (via Windows Latest)

Was auch oftmals für zusätzlichen Ärger sorgen kann ist ein veralteter LAN-Treiber. Da aber hier oftmals die Mainboard-Hersteller auch nur uralte Treiber auf ihrer Website haben, empfiehlt es sich direkt auf den aktuellen Treiber des Hestellers (Realtek, Intel etc.. zurückzugreifen.
gut dann muss ich beten dann es bis october endlich läuft.. zum schreinen ist das..
Fakt ist nach wie vor: MS liefert fehlerhafte Updates für WIndows 11 aus und fakt ist genauso, dass sie ständig mit irgendwelchen Notfall-Patches darauf reagieren müssen. Siehe auch Borns IT- und Windows-Blog.
Wenn ich das selbst bei Freunden und Bekannten nun mal mitbekommen und die genervt sind, dann sind denen die angeblichen anderen 500 Millionen herzlich egal. Mir sowieso, so lange Win 10 im extended Support läuft.
Dankeschön!
Auf der einen Seite hört man von den MS-Apologeten hier im Forum immer wieder den Vorwurf, ein Linux sei nicht massentauglich, weil zu viel Gefrickel, zu viel Probleme, zu wenig Support. Und gleichzeitig erlebe ich im beruflichen Umfeld genau diese Beschreibung bei Windows im Einsatz beim Endkonsumenten.
Auf beiden Seiten ist es NICHT so, dass man das eine haben und das andere verteufeln muss. Nüchtern betrachtet - und ich mache das, weil ich mit beiden Welten aktiv arbeite und zu tun habe - kommt man nämlich mit beiden Systemen als Endkonsument gut durchs 08/15 PC-Leben.
Auf der anderen Seite baut meine Argumentation darauf auf, dass ich das Ganze gerne auch nicht verteufeln würde, aber ich das ganze Theater mit Win 11 (fehlerhafte Updates, KI-Zwang) nicht nur durch Sensations-News, sondern auch im Freundes- und Bekanntenkreis mitbekomme.
Solche Fails seitens MS würden mich auf meiner Render- und Audioworkstation viel Zeit und Geld kosten, daher noch Win 10 extended Support.
Leider laufen eben die genutzen 3D-Programme und DAW's nicht unter Linux. Auch für die spezifische Audio Hardware gibt es eben keine Linux-Treiber, sonst könnte ich das Windows-Problem einfach umgehen.
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Das ist keine Reddit-MS-Hater-Seite. Einfach mal den Artikel UND die Kommentare lesen.