Windows wird angegriffen: Kritische Zero-Day-Schwachstelle, BSI mit Warnung
Microsoft hat eine neue Sicherheitslücke bestätigt, die aktiv ausgenutzt wird. Es wird dringend zur Aktualisierung der betroffenen Systeme geraten.
Das Microsoft Threat Intelligence Center (MSTIC) und das Microsoft Security Response Center (MSRC) haben eine neue Sicherheitslücke in Windows bestätigt. Von dem CVE-2025-30397 genannten Exploit sollen alle Versionen des Betriebssystems betroffen sein. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt bereits vor der Zero-Day-Schwachstelle. Nutzer sollten schnellstmöglich ihr System aktualisieren.
Lücke ermöglicht die Ausführung von beliebigem Code
Auf der Seite des BSI wird vor der Sicherheitslücke CVE-2025-30397 mit folgenden Worten gewarnt: "Ein entfernter, anonymer Angreifer, oder lokaler Angreifer, oder ein Angreifer aus einem angrenzenden Netzwerk kann mehrere Schwachstellen in Microsoft Windows Server, Microsoft Windows Server 2012, Microsoft Windows Server 2012 R2, Microsoft Windows 10, Microsoft Windows Server 2016, Microsoft Windows Server 2019, Microsoft Windows, Microsoft Windows Server 2022 und Microsoft Windows 11 ausnutzen, um einen Denial-of-Service auszulösen, Informationen offenzulegen, beliebigen Programmcode auszuführen oder seine Privilegien zu erweitern."
Neben CVE-2025-30397 wird durch das BSI noch vor einigen weiteren Schwachstellen gewarnt. Der nun gefundene Zero-Day-Exploit macht sich eine Windows-Komponente zunutze, die für die Verarbeitung von Netzwerkdaten zuständig ist. Angreifer nutzen dafür bereits kompromittierte Systeme oder verschaffen sich selbst Zugang zu den Systemen, etwa durch schädliche Dateien oder Links.
Microsoft hat die Lücke bereits geschlossen und fordert die Nutzer auf, ihr Betriebssystem zu aktualisieren. Zudem sollte regelmäßig nach neuen Sicherheitsupdates gesucht werden. Unternehmen sollten die Geräteerkennung nutzen, um ihre Netzwerksichtbarkeit zu erhöhen. Darüber hinaus sollten verdächtige Netzwerkaktivitäten überwacht sowie die Benutzerrechte auf ein notwendiges Minimum eingeschränkt werden.
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Zum Glück gibt es ja bereits Abhilfe...