Windows 11: Bahnt sich das nächste Drama bei Druckertreibern an?
Ein neues Update für Windows 11 kann bei manchen Druckern für Probleme sorgen, denn viele ältere Treiber fliegen aus der Update-Verteilung. Langfristig will Microsoft dadurch einen Windows-Standardtreiber anbieten können.
Der Betrieb von Druckern ist oft ein ewiger Kampf: Zeitweise verweigern die Geräte ihren Dienst oder verschwinden gleich ganz aus der Geräteübersicht. Microsoft will von dieser unglücklichen Situation aber endlich wegkommen und hat dafür schon 2023 einen Plan veröffentlicht. Demnach sollen neue Drucker ohne zusätzlichen Treiber auskommen und stattdessen die Windows-Lösung auf Basis des Mopria-Standards nutzen. Diese ist seit Windows 10 21H2 und in allen Versionen von Windows 11 enthalten.
Alte Treiber fliegen
Zuvor gibt es für Nutzer aber neue Probleme. Denn seit dem 15. Januar spielt Microsoft ein neues Update für Windows 11 aus, das den Support für ältere Druckertreiber mit dem Microsoft-Treibermodell V3 und V4 streicht. Diese werden offenbar nicht länger über Windows Update verteilt. Wer einen Drucker ohne Mopria-Support verwendet, könnte also Probleme bekommen. Allzu groß wird das Drama aber hoffentlich nicht ausfallen, denn natürlich können Nutzer weiterhin den vom Hersteller bereitgestellten Treiber verwenden, sofern ein solcher existiert. Für Härtefälle gibt es außerdem Ausnahmen. Wenn ein Druckerhersteller es gut begründen kann, kann er auch weiterhin aktualisierte Legacy-Treiber über Windows-Update ausspielen.
Insgesamt drängt Microsoft aber zur Nutzung des neuen Standards und damit des Windows-Standardtreibers. Windows Update soll diesen ab dem 1. Juli 2026 gegenüber proprietären Lösungen bevorzugt ausspielen, und ab dem 1. Juli 2027 soll es für proprietäre Druckertreiber nur noch Sicherheitsupdates geben. Auch hier bleibt die Installation eigenständiger Treiberprogramme aber natürlich möglich. Und damit wird es spannend werden, ob sich Microsoft am Ende wirklich durchsetzen kann.
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Falls die Druckerhersteller nachgeben und sich einer vollen Kompatibilität zum Windows-Treiber verschreiben, könnte das für Endkunden langfristig eine deutliche Erleichterung darstellen. Schließlich könnte man dann alle neuen Drucker direkt verwenden, ohne mühselig Treiber - und oft unerwünschte Zusatzprogramme - installieren zu müssen. Andererseits könnten sich die Hersteller aber auch verweigern oder den Support unzureichend umsetzen, wie es aktuell schon oft der Fall ist. Dann würde Microsofts neuer Umgang mit Druckertreibern zwar Windows Update entschlacken, für Nutzer aber keine Entlastung bringen. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht so kommen wird.
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Quelle: Tom's Hardware

Sprich kein MS-IPP keine Unterstützung mehr.
Zitat: ..., die Verbreitung von Treibern für alte Drucker über Windows Update einzustellen. Jetzt erfolgt der erste wichtige Schritt hin zum geplanten Wechsel auf die ausschließliche Verwendung der sogenannten Microsoft IPP Class Driver.
aus obigen Link
Zitat:
Herstellerspezifische Funktionen werden über moderne Print Support Apps (PSAs) aus dem Windows Store nachgereicht, nicht über komplexe Treiber-Software.
Sprich erstellt der Hersteller diese nicht so bleibt nur der Universaltreiber von MS.
Zitat:
Microsoft setzt auf einen gestaffelten Ausstieg, der bereits läuft:
Seit 15. Januar 2026 stellt Microsoft keine neuen Drittanbieter-Treiber mehr über Windows Update für Windows 11 und Windows Server 2025+ bereit. Updates für bestehende Treiber sind nur noch in Ausnahmefällen möglich.
Ab 1. Juli 2026 priorisiert Windows automatisch den modernen, integrierten IPP-Treiber vor jedem alten Treiber. Er wird zur Standardwahl.
Nach dem 1. Juli 2027 sind über Windows Update gar keine Updates mehr für alte Treiber erlaubt – außer bei kritischen Sicherheitslücken. Die offizielle Unterstützung über diesen Kanal endet damit.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Doch schön wie MS einem die Herrschaft über die eigene Hardware lässt. Auch bin ich mir sicher das man am 01. Juli nicht gefragt wird ob die IPP-Treiber Standard werden sollen. Ist aber natürlich eine reine Vermutung meinerseits.
In den Mittelstandbüros und teilweise auch Konzernen laufen bereits jetzt noch unzählige Drucker mit Standard Treibern sehr alter Natur von Microsoft die aktuell noch in den Betriebssystem mitgeliefert sind. So laufen alte Nadeldrucker von Fujitsu zum Beispiel auch mit HP Treibern.
Wenn diese uralten Treiber weg fallen war es dann damit und kein Hersteller bastelt noch Treiber für Nadeldrucker von 1980.
Auch steht ja im Text das der Schaden sich "in Grenzen" halten wird weil ja noch ältere Treiber vom Hersteller installiert werden können. Die Aussage trifft ja jetzt schon nicht zu. Ja, wenn sie ihre Treiber noch digital Signieren lassen ohne Umwege möglich. Aber mal ganz ehrlich, wäre ich Hersteller würde ich das auch nicht machen. Ich will Neugeräte verkaufen und nicht für Altgeräte Support bieten.
Neue Geräte sind eigentlich nie das Problem aber ab wann ist etwas neu?
Da viele Mittelstandbüros in ihren Softwarelösungen bestimmte Drucker implementiert haben und auch irgendwann mal extra dafür bezahlt haben nutzen die ihre Dinger quasi bis zum Sankt Nimmerleinstag. SAP ist eine solche Software und wir wissen wie das laufen wird. SAP reibt sich jetzt wieder die Hände.
In meinen aktuellen Unternehmen stellen wir gerade auf ein anderes Druckerportal um und mal gut das ich nichts mehr aus SAP tatsächlich noch ausdrucke. Das läuft dann maximal noch über PDF und diese wird dann ausgedruckt. Die von uns verwendete Pdf Software hat aber die Lizenzen auf die verwendete Schriftart nicht mehr also kommt da maximal noch ein Bild bei herum. Das erkläre jetzt mal einer Bürokauffrau ohne eine Affinität zur IT... Wird lustig.
Auch schafft es MS mit ihren Treibergedöhns die Aussagen null zu halten. Beispiel war mein privater Asus TUF, zwei Jahre alt, bekam ein neuen Treiber der genauso dargestellt wurde unter Computer wie der alte aber brachte das ganze System zum Stottern und die Leistung kam nichtmal mehr an ein Chromebook heran, mit rtx 4070 und nen super AMD R9. Den Fehler zu finden und zu korrigieren gelang mir noch aber dann durfte ich bei Freunden und Bekannten auch heran, die nicht dazu in der Lage sind überhaupt das Problem zu erkennen.
Nächstes Ding dann das Update welche Monitore vermeintlich abschaltete, hier meist wenn Repeater und mehrere Monitore zum Einsatz kamen. Es waren vorher funktionierende Treiber installiert und vorhanden aber nein man muss das wieder manuell umswitschen um die Fehler in den Griff zu bekommen. Dann ist eben auch nicht der Hersteller mit seinen Treiber schuld.
Das Asus Xonar U5 und folgende liefen tadellos bis MS meinte was ändern zu müssen, inzwischen kann man die externen Soundkarten weg werfen weil die angesprochene Software eben nur arbeitet wenn sie ein kompatibles Gerät erkennt, das passiert auch über den Treiber aber Microsoft hat es tatsächlich geschafft das wenn man den zuvor funktionierenden Treiber reinstalliert das dieses Gerät gar nicht mehr funktioniert. Das wird uns hier auch mit Druckern bevorstehen.
Das was also passieren wird ist wie das Supportende von Win10. Elektroschrott Multiplikator diesmal ist auch die Periferie betroffen als so Umweltfrleundlich Nadeldrucker von anno iegendwann.
Klar kommt jetzt wieder der jeweilige Herstellerspruch. Aber der hat nur Interesse an neu Verkäufen und wir überschwemmen den Müllmarkt mit grundsätzlich funktionstüchtigen Geräten. Mehr als 7-10 Jahre sind ja nicht mehr wenn es überhaupt noch über 2 Jahre hinausgeht, das sieht man jetzt auch, nicht Kaufdatum entscheidet bei Treibern sondern das Erscheinungsdatum.
Nachhaltigkeit sieht irgendwie anders aus. MS steht offensichtlich nicht für Nachhaltigkeit.
Vorschlag, MS setzt sich mit jeder Regierung mal zusammen und versucht die dann zu bewegen das die jeweiligen Hersteller in Verantwortung nimmt bevor der Elektroschrott mit Tinte und Toner in ein Zwangsrecyclingskreislauf übergeht. Das ding hat jedenfalls wieder eine ordentliche globale Tragweite und geht über alles hinaus wofür Unternehmen bisher zur Verantwortung gezogen werden inklusive MS weil die ja meinen was ändern zu müssen. Da die ja auch Drucker verkaufen bzw. Anteile an den Firmen haben.
Sprich kein MS-IPP keine Unterstützung mehr.
Zitat: ..., die Verbreitung von Treibern für alte Drucker über Windows Update einzustellen. Jetzt erfolgt der erste wichtige Schritt hin zum geplanten Wechsel auf die ausschließliche Verwendung der sogenannten Microsoft IPP Class Driver.
aus obigen Link
Zitat:
Herstellerspezifische Funktionen werden über moderne Print Support Apps (PSAs) aus dem Windows Store nachgereicht, nicht über komplexe Treiber-Software.
Sprich erstellt der Hersteller diese nicht so bleibt nur der Universaltreiber von MS.
Zitat:
Microsoft setzt auf einen gestaffelten Ausstieg, der bereits läuft:
Seit 15. Januar 2026 stellt Microsoft keine neuen Drittanbieter-Treiber mehr über Windows Update für Windows 11 und Windows Server 2025+ bereit. Updates für bestehende Treiber sind nur noch in Ausnahmefällen möglich.
Ab 1. Juli 2026 priorisiert Windows automatisch den modernen, integrierten IPP-Treiber vor jedem alten Treiber. Er wird zur Standardwahl.
Nach dem 1. Juli 2027 sind über Windows Update gar keine Updates mehr für alte Treiber erlaubt – außer bei kritischen Sicherheitslücken. Die offizielle Unterstützung über diesen Kanal endet damit.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Doch schön wie MS einem die Herrschaft über die eigene Hardware lässt. Auch bin ich mir sicher das man am 01. Juli nicht gefragt wird ob die IPP-Treiber Standard werden sollen. Ist aber natürlich eine reine Vermutung meinerseits.
Der Drucker ist immer noch Spitze in Preis- Leistung. Wäre echt ätzend, wenn MS da den "Stecker"zieht. Dann vielleicht wirklich ein Upgrade zu Linux ...
viele ältere Treiber fliegen aus der Update-Verteilung. Langfristig will Microsoft dadurch einen Windows-Standardtreiber anbieten können.