Biwin zur Computex: DDR5 bis 256 GiByte und RAM-Wasserkühlung
Biwin zeigt auf der Computex 2026 neue Speicherprodukte für Enthusiasten. Neben DDR5-Kits mit bis zu 256 GiByte fallen vor allem RAM-Kühler und eine kompakte Mini-SSD auf.
Biwin dürfte vielen PC-Spielern in Deutschland bislang weniger geläufig sein als etablierte Speichermarken wie Kingston, Corsair oder G.Skill. Auf der Computex 2026 zeigt der chinesische Hersteller aus Shenzhen allerdings mehrere Speicherprodukte, die sich an Enthusiasten, Spieler und solche mit hohem Speicherbedarf richten dürften.
Biwin zeigt DDR5-Module mit hohen Kapazitäten und engen Timings, hält die reine Modulübersicht aber vergleichsweise schlank. Origin Code Vortex ist dabei die Enthusiasten-Serie für klassische DDR5-UDIMMs. Die Vortex-Kits reichen von 32 GiByte bis 256 GiByte. Genannt werden unter anderem 48 GiByte mit 2 × 24 GiByte, DDR5-6200 und CL28-35-35-76 bei 1,35 Volt sowie 256 GiByte mit 4 × 64 GiByte, DDR5-6000 und CL30-43-43-102 bei 1,4 Volt. Dazwischen liegen Konfigurationen mit 96 GiByte und 192 GiByte. Biwin kombiniert einzelne Kits zudem mit AMD EXPO ULL, also Ultra Low Latency.
Neben der reinen Übersicht der verfügbaren Module zeigt das Unternehmen auch passende Kühllösungen. Dafür gibt es gleich zwei Ansätze: eine aktive Luftkühlung mit drei kleinen Lüftern und einen wassergekühlten Aufbau, bei dem vier DDR5-Module in einen Custom-Wasserkreislauf eingebunden sind.
Die RAM-Luftkühlung
Im Origin-Code-Vortex-Set liegen zwei DDR5-Module, ein dreifacher Lüfteraufsatz und Montagezubehör. Solche Kühler kennt man aus dem Overclocking-Bereich. Für normale Gaming-PCs mit zwei DDR5-Riegeln bleibt zusätzliche RAM-Kühlung in der Regel nicht nötig. Bei schnellen Kits, vier belegten Speicherbänken oder langen Speicher-Stresstests kann ein gerichteter Luftstrom aber helfen, die Temperaturen zu senken.
Die RAM-Wasserkühlung
Biwin zeigt während der Computex ein AM5-System mit 4 × 64 GiByte DDR5-6000 CL30, also insgesamt 256 GiByte. Als Plattform kommen ein Ryzen 9 9950X3D und ein MSI MEG X870E Godlike zum Einsatz. Die vier RAM-Module sind in den Wasserkreislauf eingebunden und zeigen unter Last rund 43 bis 44 Grad Celsius an. Für die breite Masse dürfte die RAM-Wasserkühlung allerdings dennoch keine größere Rolle spielen.
RAM-Wasserkühlung
Neben den DDR5-Produkten zeigt Biwin auch die M560 als PCIe-5.0-SSD und ein eigenes Mini-SSD-Format. Die M560 kommt mit 1 oder 2 TiByte, PCIe Gen5 x4 und bis zu 11.000 MB/s lesend sowie 10.000 MB/s schreibend. Die Mini-SSD CL100 nutzt PCIe Gen4 x2, erreicht bis zu 3.700 MB/s lesend sowie 3.400 MB/s schreibend und fällt mit 15 × 17 × 1,4 mm deutlich kleiner aus als eine M.2-2230-SSD. Dazu zeigt Biwin den RD510 als passenden USB-4.0-Reader.
Konkrete Preise nennt Biwin für die meisten gezeigten Produkte noch nicht. Für ein 192-GiByte-Kit war von knapp 2.000 Euro die Rede. Größere Kits, 4R-CUDIMMs und zusätzliche RAM-Kühlung dürften entsprechend klar im Enthusiastenbereich liegen.
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Der RAM Kühler ist lustig aber auch nichts neues. Habe selbst so was, überraschent Silent und gut für 10€ pro Stk. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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Auf dem Foto siehst du den Temperaturunterschied von immerhin 8 °C bis 10 °C. Das Problem ist, dass oben kein Platz für die zweite RAM-Bank ist.
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Das war mein erster "kosteeswaseswolle"-Ram. Vorher hatte ich immer nach P/L geschaut. Der hingegen war 2010 mit zweimal 8GiB für läppische 660-870€ zu haben.
Da merkt man mal wieder, wie schnell man sich an gewisse Preisniveaus gewöhnt.