RIP Xbox 2001-2026? "Beerdigt" Microsoft die Xbox, wie wir sie kennen? Ein Kommentar

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RIP Xbox 2001-2026? "Beerdigt" Microsoft die Xbox, wie wir sie kennen? Ein Kommentar
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Nach dem Rücktritt von Phil Spencer als Microsoft-Gaming-CEO und Sarah Bond, Xbox-CEO, steht die Xbox vor einer neuen Ära. In dieser Kolumne skizziere ich ein mögliches Zukunftsszenario der Xbox - zu 25 Jahren Xbox.

Am 20.02.2026 geht ein Erdbeben durch die Videospielwelt, denn Phil Spencer verkündet seinen Rücktritt als Microsoft-Gaming-CEO. Seit 2014 hatte Spencer die Xbox-Abteilung geleitet, nachdem Don Matrick seinen Stuhl räumen musste. Matrick wird das Desaster rund um die Xbox One angelastet, die 2013 als Konkurrentin der Sony Playstation 4 grandios gefloppt war. "Dank" der Bündelung mit Kinect war die Xbox One teurer, dazu weniger leistungsfähig, und sie wurde vom Marketing als "One-Multimedia-Konsole" vermarktet, mit Netflix, Skype - und ja, auch mit Spielen. Das konnte nicht gut gehen, sodass Phil Spencer übernahm. Spencer war seit dem Jahre 2001 und der Geburtsstunde der ersten Xbox Teil des Team Xbox. Nun ist also zum 25-jährigen Jubiläum der Xbox Spencer selbst Geschichte bei Microsoft.

Wer braucht 2026 schon noch eine Xbox?!

Das bringt mich zur Eingangsfrage zurück und zur Behauptung, "Microsoft beerdige die Xbox, wie wir sie kennen". Anno 2026, also 25 Jahre nach Release der ersten Xbox, steht die Xbox als Konsole (mal wieder) vor dem Scheideweg. Bereits in den vergangenen Jahren hat Microsoft Xbox als Ökosystem, als Plattform aufgebaut, mit Dingen wie dem Game Pass oder den Xbox Game Studios.

Xbox ROG Ally als Vorbild?

Wie etwa das im Herbst 2025 gestartete Handheld Xbox ROG Ally aufzeigt, kann Microsoft gemeinsam mit Hardwarepartnern wie Asus, Konsolen entwickeln, ohne das unternehmerische Risiko tragen zu müssen. Zugleich bedeutet es mehr Auswahl für den Kunden, also uns Gamern, wenn man zwischen Xbox ROG Ally, Lenovo Legion Go S und Co. frei wählen kann. Schließlich rückt damit die Xbox näher an den PC heran, denn auf derartigen Handhelds läuft ja Windows. Allerdings booten die Handhelds direkt mit der Xbox-App im Vollbild, sodass man den Windows-Desktop gar nicht sieht. Erst, wenn man manuell die Taskleiste und die Übersicht über geöffnete Programme öffnet, dann kann man zum Windows-Desktop wechseln, wenn man möchte.

25 Jahre nach der allerersten Xbox-Konsole wird die Xbox also mit Windows "verschmelzen", so zumindest meine Vorhersage. Ob es noch einmal eine eigene Neuauflage der Xbox als Konsole von Microsoft gibt, dazu gibt es bei mir Fragezeichen.

Sarah Bond und "Project Prime"

Seit dem Jahre 2022 ist Sarah Bond als Xbox-CEO tätig und berichtet an Phil Spencer. Bond gilt als treibende Kraft auch hinter Hardware-Projekten. Dabei geht es nicht nur um den Steam-Deck-Konkurrenten Xbox ROG Ally, sondern auch um das "Project Prime". Wie Jez Corden von Windowscentral erfahren haben will, soll diese "Next-gen-Xbox" voll auf Windows setzen. Die Idee: Eine neue Xbox-Konsole als eine Art "Xbox-PC", auf der Videospiele von alten Xbox-Konsolen, sowie PC-Spiele von Steam, Epic Games Store und Co. laufen. Um die Bedienung möglichst bequem mit dem Controller zu ermöglichen, soll es eine Art "Vollbildmodus der Xbox-App" geben, wie es auch schon seit Oktober 2025 beim Xbox ROG Ally der Fall ist, so die Gerüchteküche.

Doch könnte das "Project Prime" durch neue leistungsfähige Hardware, wie AMDs Zen-6-CPU samt neuem Grafikchip, ziemlich teuer ausfallen. Gerüchte sprechen von 1.000 Euro und mehr. Durch die Speicherkrise hat sich die Situation sicher nicht verbessert, im Gegenteil. Es wirft die Frage auf, wohin Microsoft im Jubiläumsjahr mit der Xbox steuern möchte.

Meine Meinung: Xbox ist nicht tot

Meiner persönlichen Einschätzung nach ist Xbox nicht tot. Die Signale, die Microsoft und Phil Spencer senden, wirken alarmierend. Allerdings soll Spencer seit Ende 2025 seinen Rücktritt intern geäußert haben und seitdem wird die Nachfolgerin Asha Sharma von ihm eingearbeitet. Neben Spencer nimmt überraschenderweise auch Sarah Bond ihren Hut.

Das könnte damit zusammenhängen, dass dem "Project Prime" doch keine so großen Marktchancen eingeräumt werden. Denn: Ist die Zielgruppe der Konsolen-Gamer bereit, 1.000 Euro für eine neue Konsole auszugeben? Eine Konsole, die verschiedene digitale Stores bündelt, gibt es bereits - den Gaming-PC. Die (nervigen) Updates etc. haben inzwischen auch auf Xbox, Playstation und Co. Einzug gehalten. Dennoch will ein Konsolero "einschalten und losspielen". Das passt aber nicht zu den mannigfaltigen Möglichkeiten der Grafikeinstellung, Auflösungseinstellungen etc., die ein PC zu bieten hat. Und wer die Optionsvielfalt eines Gaming-PCs liebt, der wird sich keine Konsole kaufen. Wer ist also die Zielgruppe für "Project Prime"?

Es wäre nicht das erste Mal, dass Microsoft eine neue Hardware nicht auf den Markt bringt, auch wenn es schon lauffähige Prototypen geben sollte. In der Vergangenheit war dies beispielsweise bei einem "Mini-Surface-Tablet" mit 7 Zoll der Fall, das kurz vor dem Marktstart einfach abgesagt wurde. Vielleicht ist die Einschätzung zu "Project Prime" Xbox-CEO Sarah Bond zum Verhängnis geworden.

Die folgende Aussage aus der Pressemitteilung von Asha Sharma, lässt Interpretationsspielraum:

"We will recommit to our core Xbox fans and players, those who have invested with us for the past 25 years, and to the developers who build the expansive universes and experiences that are embraced by players across the world.

We will celebrate our roots with a renewed commitment to Xbox starting with console which has shaped who we are. It connects us to the players and fans who invest in Xbox, and to the developers who build ambitious experiences for it.

Gaming now lives across devices, not within the limits of any single piece of hardware. As we expand across PC, mobile, and cloud, Xbox should feel seamless, instant, and worthy of the communities we serve. We will break down barriers so developers can build once and reach players everywhere without compromise." - Asha Sharma, EVP and CEO, Microsoft Gaming.

In meiner Erfahrung als Blogger beim Drwindows.de -Blog und jahrelanger Berichterstattung zu Microsoft-Themen liest sich diese Aussage wie folgt:

Vorgänger Phil Spencer und Sarah Bond haben's übertrieben, mit dem Fokus auf "Xbox Play Anywhere" und dem "Xbox-PC". Man muss zurück zu den Ursprüngen, als Xbox für eine Konsole stand. Ob Sharma diese Worte so in die Tat umsetzen darf, kann nur die Zeit zeigen. Es könnte auch - wie schon häufiger bei Microsoft - dazu führen, das Konsolengeschäft gänzlich einzustellen. Schließlich verliert man seit Jahren nur Geld damit. OEM-Partner wie Asus und Lenovo könnten hingegen Hardware gemeinsam mit Team Xbox bauen. Oder: Es läuft genau andersherum, als von mir geschildert. Das kann nur die Zeit zeigen. Man scheint jedoch eine Strategie für Xbox zu suchen und stellt diese hoffentlich spätestens am 15.11.2026 vor, dem Geburtstag der Xbox.

Xbox-Spiele auf allen Plattformen

25 Jahre nach der ersten Xbox gibt es Microsoft-Spiele nicht mehr Xbox-exklusiv, sondern auch auf anderen Plattformen. Beispielsweise kommt Forza Horizon 6 auch auf den PC und sogar auf die Playstation 5. Xbox steht also für mehr, als nur für die Konsole. Diesen eingeschlagenen Weg wird einer der weltgrößten Spielepublisher mit Matt Booty als Leitung weiterverfolgen, denke ich. Daran lassen auch die weiteren Aussagen der Pressemitteilung keinen Zweifel.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von N4rcotic Kabelverknoter(in)
        Zitat von Stovi
        Ok, du hast anscheinend doch keine Konsole.
        Meine Switch und XBox wollen min. 1mal die Woche ein Update für Spiele oder das System.
        Auf dem PC läuft ein Systemupdate meist im Hintergrund und ich sehe oft erst nach beenden des Spiels, das mit dem Herunterfahren ein Update installiert wird.
        Bei der Switch muss ich Systemupdates zulassen oder aufschieben und dann warten. Kann parallel solange nix machen.
        Es gibt dahingehend keinen generellen Vorteil für Konsolen.
        Ich nutze PS5 und Xbox und die Updates werden alle im Hintergrund aktualisiert im Standby/Ruhemodus. Switch keine Ahnung wie es da ist aber nur weil du anscheinend die Funktionen deiner Xbox nicht kennst, musst du mir nicht unterstellen, dass ich keine Konsole habe.
      • Von N4rcotic Kabelverknoter(in)
        Zitat von Stovi
        Ok, du hast anscheinend doch keine Konsole.
        Meine Switch und XBox wollen min. 1mal die Woche ein Update für Spiele oder das System.
        Auf dem PC läuft ein Systemupdate meist im Hintergrund und ich sehe oft erst nach beenden des Spiels, das mit dem Herunterfahren ein Update installiert wird.
        Bei der Switch muss ich Systemupdates zulassen oder aufschieben und dann warten. Kann parallel solange nix machen.
        Es gibt dahingehend keinen generellen Vorteil für Konsolen.
        Ich nutze PS5 und Xbox und die Updates werden alle im Hintergrund aktualisiert im Standby/Ruhemodus. Switch keine Ahnung wie es da ist aber nur weil du anscheinend die Funktionen deiner Xbox nicht kennst, musst du mir nicht unterstellen, dass ich keine Konsole habe.
      • Von Stovi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von N4rcotic
        Keine lästigen Update-Marathons auf dem PC etc. was ich immer so ätzend finde, wenn ich nach 30 Min. Updates immer noch nicht Zocken kann, ...
        Ok, du hast anscheinend doch keine Konsole.
        Meine Switch und XBox wollen min. 1mal die Woche ein Update für Spiele oder das System.
        Auf dem PC läuft ein Systemupdate meist im Hintergrund und ich sehe oft erst nach beenden des Spiels, das mit dem Herunterfahren ein Update installiert wird.
        Bei der Switch muss ich Systemupdates zulassen oder aufschieben und dann warten. Kann parallel solange nix machen.
        Es gibt dahingehend keinen generellen Vorteil für Konsolen.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] bitte ki generierten text als solchen zu Kennzeichen, siehe Regel 3.2
      • Von Chibs BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Wenn wir ehrlich sind, wäre die Beendigung jeglicher Konsolen und der reine Fokus auf den PC das Beste, was uns passieren kann. Maximale Spiele- und Hardware-Freiheit.
        „Wenn wir ehrlich sind…“ – Dann seien wir ehrlich.

        Zu behaupten, die Abschaffung aller Konsolen wäre „das Beste, was uns passieren kann“, ist keine Vision – es ist Arroganz im RGB-Gehäuse.

        Gaming ist nicht nur ein Wettrüsten um Teraflops und Raytracing-Punkte. Gaming ist Zugänglichkeit. Gemeinschaft. Einfachheit. Und genau dafür stehen Konsolen seit Jahrzehnten. Dafür werden sie von hunderten Millionen Menschen gekauft.

        Aber ich versuche dir als PC- und Konsolenspieler seit den 1980ern (ich habe damals schon meine Rechner für Wing Commander, X-Wing, X-Com Enemy Unknown oder C&C aufgerüstet) zu erklären, warum es PCs und Konsolen immer geben wird:

        Plug & Play statt Treiber-Hölle
        Konsole anschließen, Spiel starten, fertig.
        Keine BIOS-Updates. Keine Treiberprobleme. Keine Inkompatibilitäten. Keine „Warum crasht das Spiel bei mir?“-Foren-Odyssee.

        Preis-Leistungs-Sieger
        Eine PlayStation 5 oder Xbox Series X bietet Gaming zu einem Preis, für den man beim PC oft gerade mal eine gute Grafikkarte bekommt.
        Konsole = Komplettpaket ohne versteckte Aufrüstkosten.

        Optimierung ohne Kompromisse
        Spiele werden gezielt für eine feste Hardware entwickelt.
        Das bedeutet:

        stabile Performance
        weniger Bugs
        bessere Gesamtoptimierung

        Ein PC-Spiel muss auf tausenden Hardware-Kombinationen laufen. Eine Konsole? Eine Architektur. Punkt.

        Exklusive Meisterwerke
        Ohne Konsolen gäbe es keine Plattform-Exklusivtitel, die ganze Generationen geprägt haben.
        Titel wie:

        The Last of Us Part II
        God of War Ragnarök
        Halo Infinite

        Konsolen fördern kreative Studios durch geschlossene Ökosysteme und langfristige Investitionen.

        Couch-Koop & Wohnzimmer-Feeling
        Konsole heißt:
        Freunde auf der Couch. Controller weiterreichen. Gemeinsames Lachen.
        Nicht jeder will am Schreibtisch im Discord sitzen – viele wollen Gaming als Wohnzimmer-Erlebnis.

        Weniger Cheater, faireres Online-Erlebnis
        Offene Plattformen bedeuten auch: mehr Hacks, mehr Exploits, mehr Manipulation.
        Geschlossene Systeme sind kontrollierter und fairer.

        Die unbequeme Wahrheit über PC-Gaming
        Natürlich hat der PC Vorteile – aber er ist kein Heilsbringer.

        ❌ Hohe Einstiegskosten
        ❌ Ständige Aufrüstspirale
        ❌ Hardware-Obsoleszenz
        ❌ Treiber- & Softwareprobleme
        ❌ Fragmentierte Plattformen (Launcher-Wildwuchs)
        ❌ Cheater-Problematik
        ❌ Stromverbrauch bei High-End-Systemen
        ❌ Technischer Stress statt Entspannung

        Der PC ist Freiheit – ja.
        Aber Freiheit bedeutet auch Verantwortung, Wartung, Investition und Nerven.

        Gaming ist Vielfalt – nicht Monokultur
        Die Idee, nur noch PCs zu haben, würde:

        Millionen Casual-Spieler ausschließen
        Familien den einfachen Zugang erschweren
        Wohnzimmer-Gaming verdrängen
        Entwicklungsmodelle verändern
        Wettbewerb schwächen

        Wettbewerb zwischen Konsolen und PC sorgt für Innovation auf beiden Seiten.
        Ohne Konsolen gäbe es viele technische Fortschritte im PC-Bereich nicht – und umgekehrt.

        🇯🇵🇺🇸🇪🇺 Konsolen sind Kultur
        Konsolen haben Generationen geprägt.
        Von PlayStation über Xbox 360 bis heute.

        Sie sind mehr als Hardware – sie sind Teil der Gaming-Identität.

        Schlusswort

        „Masterrace“ ist kein Argument.
        Es ist ein Meme, das sich selbst zu ernst nimmt.

        Echtes Gaming steht für Vielfalt, nicht Überheblichkeit.
        Für Gemeinschaft, nicht Gatekeeping.
        Für Spaß, nicht Benchmark-Vergleiche.

        Solange Menschen sich auf die Couch setzen, Controller in die Hand nehmen und einfach spielen wollen –
        solange wird es Konsolen geben.

        Und das ist auch gut so. 🎮
      • Von N4rcotic Kabelverknoter(in)
        Zitat von PCGH_Robert
        Xbox ist einfach am Ende.

        Ich hab gerade eben das Statement von der neuen CEO gesehen und musste da nur lachen. Das Ganze liest sich, als ob man die KI-Phrasenmaschine angeworfen hat, weil man selbst überhaupt keine Beziehung zu Gaming hat.
        Genau wie diese ganzen Leute, die LinkedIn mit AI-Posts fluten, um irgendwie „relevant“ zu wirken.

        Das wird nix mehr …
        Kann ich mir bei den Studios die MS in der Familie hat nicht vorstellen. Ja das PR Gelaber darauf kann man nichts geben, viel mehr wird es interessant wie weit der neue CEO die Ideen umsetzen kann, die von Ihr angesprochen wurden. Aber abschreiben würde ich Xbox aktuell zumindest noch nicht.

        Zitat von PCGH_Robert
        Also, ich verstehe schon, was ihr meint. Gerade mit VGA und jetzt RAM-Preisen ist das wirklich unschön.

        Aber es liegt auch zum großen Teil an den meiner Ansicht nach sehr hohen Erwartungen. Die Leute, die an einer Konsole spielen, wie der PS5, die interessiert es nicht, wenn's mal ruckelt oder nur 30 FPS kommen, die haben einfach Spaß am Zocken. Bei den Konsolen werden die Games so gemacht, dass sie eben immer auf dieser Konsole gut rennen. Beim PC findet eine ständige Weiterentwicklung statt. Aber trotzdem kann man auch mit alten PCs neue Games spielen, wenn man einfach mal die Settings zurückschraubt. Wenn man natürlich seinen PC mit den dicksten Prozessoren/VGAs bestückt und tonnenweise für die „Optik“ sowohl was den PC als auch die Games ausgibt, klar, dann wird's richtig teuer.

        Nur die Spiele werden dadurch in meinen Augen nicht besser. Das ist unser Fluch beim PC, diese extrem kurzen Zyklen bei VGAs und dazu diese totale Konzentration der Games-Entwickler auf „maximale Grafikpower“.

        Die Leute sind so in diese von den VGA-Herstellern gehypte „geile Grafik-Welt“ vernarrt, dass es nur noch darum geht, wie viele FPS man irgendwie in den höchsten Einstellungen rausholen kann.

        Das hat man auf den Konsolen eben nicht und deswegen halten die dann so lange vor. Geht mit dem PC eigentlich genauso.
        Ja zum einen sind die VGA und RAM Preise gemeint, aber ich gebe Dir Recht es kommt auf den persönlichen Anspruch an und welche Grafik man sehen/erleben möchte. Ich bin aber dennoch der Meinung, wenn man sich einmal den aktuellen Konsolenzyklus anschaut mit Xbox Series X und PS5 - die gibt's seit 6 Jahren und man hat vor 6 Jahren z.B. 500 Euro investiert in die Hardware, die heute so gesehen veraltet ist aber noch gute Grafik liefert.

        Wie wäre es mit einem PC den man vor 6 Jahren gekauft hätte für 500 Euro auf die Grafik von Series X und PS5 zu kommen und wie weit würde man heute mit dem gleichen PC kommen? Glaubst du, man hätte das erreicht ohne auch nur einen Euro in den PC zu investieren? Ich bezweifle auch, dass man für 500 Euro einen PC hätte bauen können der auch nur im Ansatz die Grafik auf den beiden genannten Konsolen erreicht.
      Direkt zum Diskussionsende
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