Nvidia Grace Blackwell Superchip im Detail vorgestellt

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Nvidia Grace Blackwell Superchip im Detail vorgestellt
Quelle: Nvidia

Nvidia hat im Rahmen der Hot Chips 2025 einen tiefen Einblick in die Technik seines Nvidia GB10 ("Grace Blackwell Superchip") geben, welcher neben insgesamt 20 ARM-Prozessorkernen mit einer leistungsstarken Blackwell-GPU aufwarten kann.

Nvidia hat im Rahmen der Fachkonferenz Hot Chips 2025 einen tiefen Einblick in die Technik seines Nvidia GB10 ("Grace Blackwell Superchip") geben, welcher insgesamt 20 ARM-Prozessorkernen, bestehend aus 10× ARM Cortex-X925 und 10× Cortex-A725, sowie eine schnelle Blackwell-GPU auf einem Package als SoC ("System-on-a-Chip") vereint. Der "Superchip", der auch als Basis für den N1X und N1 in Desktop-PCs fungieren wird, besitzt 6.144 Shadereinheiten wie die Geforce RTX 5070.

Nvidia GB10 Quelle: Nvidia Nvidia GB10 Quelle: Nvidia

Der Nvidia GB10 verbindet das CPU- und GPU-Die über ein Chip-to-Chip-Interface ("C2C), welches eine Bandbreite von 600 GiByte pro Sekunde bereitstellt, und besitzt eine TDP von 140 Watt, während der Nvidia N1X und N1 als Desktop-SoCs mit einer deutlich niedrigeren Leistungsaufnahme von bis zu 80 Watt antreten sollen.

Nvidia GB10 Quelle: Nvidia Nvidia GB10 Quelle: Nvidia

Während die Blackwell-Grafikeinheit über einen 24 MiByte großen und besonders schnellen dedizierten L2-Cache verfügt, werden sowohl die "iGPU" als auch aus der Kooperation mit MediaTek hervorgegangene Grace-CPU von insgesamt 128 GiByte LPDDR5X-Systemspeicher flankiert. Auch stehen der CPU insgesamt 16 MiByte schneller L4-Cache zur Verfügung. Das SoC wird mit einem 2.5D-Packaging kombiniert und in einem 3-nm-Prozess bei TSMC hergestellt.

Der Nvidia GB10 macht Mini-PCs zu einem kompakten KI-Supercomputer für den Desktop, welcher bis zu 1.000 TOPS respektive 1 PetaFLOP für die Berechnung von Künstlicher Intelligenz und für die anspruchsvollen KI- und ML-Workloads mit bis zu 200 Milliarden Parametern liefern kann. Als Betriebssystem kommt das hauseigene Nvidia DGX Base OS 6 auf Basis von Ubuntu Linux zum Einsatz.

Die weiteren Komponenten, die für Mini-PCs mit Nvidia GB10 zum Einsatz kommen, stellen eine 4 TiByte fassende PCIe-SSD, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und eine ConnectX-Schnittstelle, die bis zu zwei der Mini-PCs kombinieren kann, dar.

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Quelle: Nvidia via 3DCenter.org

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von T1to Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von entferntNeu
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ohne den KI Schrott würde ich wohl noch zwei Jahre warten, bis mir die Labertaschen meine Arbeitsprogramme bauen, statt sie jetzt selbst zu bauen, weil ich Gratisfachunterricht von KI Schrott bekomme.
        Ja da hast du wohl recht und damit meinte ich auch nicht in der Arbeitswelt, sondern was abseits dessen im Internet passiert mit KI generierten Videos/Bildern/sonstiger Nonsens.
      • Von T1to Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von entferntNeu
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ohne den KI Schrott würde ich wohl noch zwei Jahre warten, bis mir die Labertaschen meine Arbeitsprogramme bauen, statt sie jetzt selbst zu bauen, weil ich Gratisfachunterricht von KI Schrott bekomme.
        Ja da hast du wohl recht und damit meinte ich auch nicht in der Arbeitswelt, sondern was abseits dessen im Internet passiert mit KI generierten Videos/Bildern/sonstiger Nonsens.
      • Von Gelöschtes Mitglied 23535a
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ohne den KI Schrott würde ich wohl noch zwei Jahre warten, bis mir die Labertaschen meine Arbeitsprogramme bauen, statt sie jetzt selbst zu bauen, weil ich Gratisfachunterricht von KI Schrott bekomme.
      • Von kmf Freizeitschrauber(in)
        Wow, ein Supercomputer in Zigarrenkistengröße. Brauch ich! Weiß zwar noch ned für was, aber ... - brauch ich.
      • Von Oppenheimer Software-Overclocker(in)
        Wird bestimmt der Renner ...
      • Von DJPX PC-Selbstbauer(in)
        Das Teil wurde ja schon länger man angekündigt aber so wirklich gesehen hat man das ja immer noch nicht, aber man kann es schon sehr lange vorbestellen. Gibt es denn endlich mal ein richtiges Release Datum?

        Da das ganze auch auf Ubuntu basiert heißt das dann auch das die Treiber für normale Distributionen vorhanden sind oder kann man nur das System nutzen? Habt ihr dazu etwas gefunden?

        Ich warte schon die ganze Zeit drauf das man da mal was hört um zusehen ob es sich lohnt oder nicht. Vor allem die 128 GB sind sehr interessant da man da mit theoretisch durch Quantisierung Modelle welche Vergleichbar mit ChatGPT sind laufen lassen kann. ( Ohne ca 1,4-2 TB VRAM zu brauchen)
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