AMD auf der E3: Partnerschaften bei The Division 2, Strange Brigade, Resident Evil 2 [Update]

1
News Tim Vogt Thilo Bayer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Radeon GPU
Quelle: PC Games Hardware

Der Vizepräsident der AMD-Radeon-Gaming-Sparte hat auf dem Coliseum-Event der E3-Messe über den Gaming-Markt geredet und eine Partnerschaft mit Ubisoft bei The Division 2 angekündigt. Später kamen dann Entwickler von Rebellion auf die Bühne, die derzeit an Strange Brigade arbeiten, einem Spiel mit AMD-Optimierungen. Auch das Remake von Resident Evil 2 unterstützt AMD-Techniken wie Freesync 2 und soll dank DirectX 12 auf Radeon-GPUs besonders schnell laufen.

Update: In einer separaten Pressemitteilung verkündet AMD die Partnerschaft mit Ubisoft. Besitzer einer Radeon-Grafikkarten sollen "so mit blitzschneller, optimierter Leistung, höheren Frameraten pro Sekunde und reduzierter Latenzzeit durch DirectX 12 Technologie für The Division 2" ausgestattet werden. AMD verweist darauf, dass man eine "erfolgreiche Partnerschaft" mit Ubisoft fortführe, die bei Far Cry 5 dank Vega-Features wie Rapid Packed Math und Shader Intrinsics zu einer "herausragenden Bildqualität und hohen Frameraten" geführt habe. Ob The Division 2 ebenfalls diese Vega-exklusiven Features bieten wird, geht aus der Pressemitteilung leider nicht (eindeutig) hervor.


Auf der E3-Coliseum-Veranstaltung hat Scott Herkelman, Vizepräsident von Radeon Gaming, den Grafikkartenhersteller AMD vertreten. Dabei wurden Partner auf die Bühne gerufen, neue Spiele präsentiert und Interviews durch den Moderator geführt. An fünf glückliche Zuschauer wurden Gutscheine für AMD Combat Creates verschenkt. Aus Sicht von Herkelman ist es AMDs Hauptaufgabe im Gaming-Sektor, neue, stärkere Hardware für Spieler und Entwickler zu liefern, damit Entwickler ihre Vorstellungen in realistische Erfahrungen umsetzen können und Spieler diese dann erleben können. Gaming sei tief in AMDs Geschichte verwurzelt, so der Radeon-Gaming-Chief-Vice-President. Auch die Software mit GPU Open, Freesync und Treiber werde stetig weiterentwickelt und optimiert.

Laut Herkelman ist es Ziel des Unternehmens, die besten Produkte in jeder Preisklasse und Kategorie zu liefern. AMD Ryzen soll die CPU mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis in jeder Preisklasse bis hin zu den teuren Threadripper-Prozessoren sein. Auch bei den GPUs soll das Unternehmen gut aufgestellt sein, was in Anbetracht der durch GPU-Mining aufgeblähten Preise fraglich ist. Zu jedem neuen größeren Spiel soll es einen "Day-Zero-Driver" geben, der zum Launch des Spiels veröffentlicht wird und Optimierungen für dieses enthält. Weiterhin kündigte Scott Herkelman eine Partnerschaft mit Ubisoft für den kommenden MMO-Shooter The Division 2 an, durfte aber zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen preisgeben.

Die ersten Gäste nach Herkelman waren zwei Vertreter des Entwicklerstudios Rebellion Developments, den Machern der Sniper-Elite-Spiele mit mehr als zwölf Millionen verkaufte Einheiten. Sie präsentierten den Trailer und Gameplay aus ihrem neuen Koop-Titel Strange Brigade, der ab dem 28. August 2018 erhältlich sein wird. In Strange Brigade übernehmen menschliche Spieler die Rolle der namensgebende Heldentruppe und kämpfen gegen die Witch Queen und ihre Monsterschergen. Vorgeführt wurde Gameplay auf einem Alienware-Area-51-System mit Radeon RX Vega und Ryzen-Threadripper-CPU. Genaue Angaben über die GPU- und CPU-Modelle sowie über die Auflösung und Framerate machten die Entwickler nicht, es wurde aber angemerkt, dass das Gameplay "butterweich" (also die Bildrate sehr flüssig) sei. Strange Brigade basiert auf Rebellion Developments hauseigener Engine, die über einige AMD-spezifische Optimierungen verfügt, um bessere Leistung aus der AMD-Hardware auf dem PC und den Konsolen zu holen.

Als letzter Gast während des AMD-Panels kam ein Vertreter von Capcom, der Informationen und einen Trailer zu dem Resident-Evil-2-Remake mit sich brachte. Das Spiel wird voraussichtlich am 25. Januar 2019 für den PC erscheinen und den Spieler zurück nach Racoon City versetzen. Momentan wird der Titel für bessere Leistung optimiert. Das Spiel unterstützt DirectX 12 und Freesync 2, wodurch Radeon-GPUs besonders flüssige Spielerlebnisse bringen sollen. Weiterhin ist das Resident-Evil-2-Remake auf eine 4K-UHD-Auflösung und auf die Nutzung von HDR ausgelegt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
1
    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Arkintosz
        Sehr schön. Bei Far Cry 5 hat man ja gemerkt, dass in Vega sehr viel Power steckt, die man nur entfesseln muss. Schade ist aber auch, dass es aktuell noch ein Engagement von AMD braucht, damit Spielehersteller diese Power auch zu schätzen wissen. Man hat leider das Gefühl, dass ohne "Bestechung" heute nichts mehr läuft, und somit der stärkere und nicht der bessere gewinnt.
        Es wäre natürlich optimal, wenn weder AMD noch Nvidia sich mit irgendwelchen Publishern "verbünden" müssten, weil damit natürlich dem Spieler auch einfach die Hardware diktiert wird und er nicht die beste kaufen kann. Aber solange das erlaubt wird, kann man weder AMD noch Nvidia einen Vorwurf machen, dass sie Entwickler für sich gewinnen, denn das müssen sie ja. So kann der schwächere nur mit viel mehr Aufwand den Stärkerem Anteile abnehmen.
      • Von Arkintosz
        Sehr schön. Bei Far Cry 5 hat man ja gemerkt, dass in Vega sehr viel Power steckt, die man nur entfesseln muss. Schade ist aber auch, dass es aktuell noch ein Engagement von AMD braucht, damit Spielehersteller diese Power auch zu schätzen wissen. Man hat leider das Gefühl, dass ohne "Bestechung" heute nichts mehr läuft, und somit der stärkere und nicht der bessere gewinnt.
        Es wäre natürlich optimal, wenn weder AMD noch Nvidia sich mit irgendwelchen Publishern "verbünden" müssten, weil damit natürlich dem Spieler auch einfach die Hardware diktiert wird und er nicht die beste kaufen kann. Aber solange das erlaubt wird, kann man weder AMD noch Nvidia einen Vorwurf machen, dass sie Entwickler für sich gewinnen, denn das müssen sie ja. So kann der schwächere nur mit viel mehr Aufwand den Stärkerem Anteile abnehmen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk